Küste


Korsika, Insel der Schönheit



Korsika ist mit Sicherheit eine der schönsten Inseln des Mittelmeeres.
Dennoch ist die Insel von negativen Konsequenzen des Massentourismus fast vollkommen verschont geblieben.
Sie werden in Korsika keine "Hotel-Sünden" finden. Vielmehr wurden Ferienanlagen sehr gut in die heimische Architektur eingegliedert.
Wunderschön sind die vielen kleinen Buchten, die unterschiedlichen Strände, die kleinen Bergdörfer, die kurvigen Küstenstraßen und die malerischen Orte wie Calvi, Bonifacio, Porto und viele mehr.
Auf Korsika findet jeder etwas: viele kommen nach Korsika wegen den wunderschönen Wanderwegen, der Möglichkeit Aktivsportarten wie Fahrradfahren, Rafting, Klettern und Surfen nachzugehen und nicht zuletzt um einen erholsamen Badeurlaub zu verbringen.
Für Familien ist Korsika ideal, da viele der Strände bewacht sind und es an den großen Buchten wenig Wellengang gibt. Daneben gibt es auch einige wildere Strände, wie etwa Ostriconi, 15 Autominuten von Calvi entfernt, die gerne von Surfern aufgesucht werden.

Wenn Sie wilde Speisen mögen, wird Sie das Essen begeistern. Den typisch korsischen Käse sollten Sie unbedingt kosten um Korsika auch kulinarisch kennen zu lernen.
In Korsika gibt es einige Weinbauern, die teilweise guten Wein erzeugen.
Ganz in der Nähe von Calvi befindet sich ein bekanntes Weingut - Sie können dort den Wein verkosten und zu günstigen Preisen einkaufen.
Daneben ist auch für kulturell Interessierte bestens gesorgt: sie finden einige bekannt Museen auf Korsika, alte Ausgrabungstätten, historische Gebäude sowie das Geburtshaus Napoléon Bonapartes.

Auf Korsika wird Ihnen oft das korsische Wappen, ein schwarzer Männerkopf mit krausem Haar und Stirnband begegnen. Dieses Wappen ist eigentlich ein Freiheitssymbol der Korsen, allerdings ist nicht sicher, wer dargestellt ist. Selbst Experten schwanken zwischen Mohr und Maure. Es gibt zahlreiche Legenden um die Entstehung und Bedeutung des Symbols.

Der einen Legende nach, entführte im 13. Jahrhundert ein maurischer Herrscher eine junge Korsin nach Spanien, um sie dort als Sklavin zu halten. Der korsische Verlobte reiste hinterher, um sie zu retten, was dazu führte, dass der maurische Herrscher einen seiner Getreuen schickte. Der Korse, der den anschließenden Kampf gegen den Getreuen gewann, schlug dem Mauren den Kopf ab und hielt ihn hoch als Zeichen des Triumphs.

Ein weiterer Erklärungsansatz geht in Richtung der Reformen von Pascal Paloi. Ähnlich wie bei der Nachbarinsel Sardinien zeigte das korsische Wappen ursprünglich einen Mohrenkopf mit verbundenen Augen. Pascal Paoli verschob die Binde in Richtung Stirn und entfernte auch den Ohring , denn beides galt als Zeichen der  Sklaverei, von der sich die Korsen durch seine Reformen befreit hatten.

Wenn wir Ihnen Lust auf mehr gemacht haben, sind folgende Bücher empfehlenswert:
- Reise-Taschenbuch Korsika, DuMont Reiseverlag
- Reiseführer, Korsika, Baedeker Allianz
- Korsika Handbuch, lonely planet

Selbstverständlich helfen auch wir Ihnen sehr gerne persönlich bei der Urlaubsplanung und geben Ihnen gerne Insider-Tips!

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